
Wirtschaft und Gesellschaft
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Dr. Ute Bergner ist eine beeindruckende Person. Sie steht für Tüchtigkeit, Bildung und unternehmerischen Ehrgeiz..und die steht für Erfolg. Dr. Ute Bergner ist ein Stück Thüringer Industriegeschichte. Sie gründete und Entwickelte die Firma VACOM. Ein Unternehmen, das sich mit Vakuumtechnik befasst und weltweit zu den führenden Anbietern gehört. Wie so etwas ging nach der Wende erzählt Dr. Bergner im Gespräch mit Frank Wahlig.

Max Remke, Gründer von Liberty Rising, stellt die objektivistische Philosophie Ayn Rands vor – eine ganzheitliche Lebensphilosophie, die rationales Eigeninteresse, Produktivität und individuelles Streben als moralische Tugenden begreift, im Gegensatz zum vorherrschenden Altruismus. In der Sendung erfahren Sie, wie der Kapitalismus nicht nur ökonomisch, sondern auch moralisch verteidigt werden sollte und warum eine tiefgreifende kulturelle und moralische Revolution nötiger ist als bloße politische Reformen. Liberty Rising versteht sich als objektivistische Community in Deutschland, die besonders junge Menschen für eine freiheitliche, individualistische Weltanschauung begeistern will.<br /><br /><br /><br />

Ungarn: ein Land, das nur wenige wirklich verstehen. Der Ungarn-Kenner Boris Kálnoky zeigt auf, wie das osteuropäische Land sich von einer wirtschaftlichen Krisenregion zu einer der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften Mitteleuropas entwickelt hat. Dabei kommen die Verflechtungen mit der deutschen Industrie ebenso zur Sprache wie Ungarns wachsende Beziehungen zu China, Korea und anderen außereuropäischen Partnern. Zudem werden im Gespräch die jüngsten Parlamentswahlen, ihre wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergründe sowie die Frage analysiert, welchen Kurs die neue Regierung unter Péter Magyar einschlagen wird.<br /><br /><br /><br /><br /><br />

Unsere Gesellschaft werde von Russland bedroht, wir müssten kriegstüchtig werden, stellt die deutsche Politik fest und investiert in Rüstungsgüter. Dies schränke den Handel ein, mache die Menschen arm, entziehe ihnen Freiheit und Kaufkraft und führe zum Staatssozialismus, so die These von Prof. Antony P. Mueller, die er mit verschiedenen Beispielen begründet. Die Parallelen zum „Kriegssozialismus“ zur Zeit des Ersten Weltkrieges seien verblüffend und klar. Wie wird eine Gesellschaft auf den Krieg vorbereitet? Geschieht das bereits bei uns, und wie wirkt sich das auf die Wirtschaft aus?<br /><br /><br /><br />

Die Zahl der Insolvenzen steigt, die Flucht der Firmen ins Ausland reißt nicht ab, die chemische Industrie wird bald nur noch eine Erinnerung sein an schöne Tage. Immer dringlicher stellt sich die Frage: Welche Wirtschafts- und Energiepolitik macht die Regierung? Welche müsste sie machen, und warum fürchtet sie die richtige Wirtschaftspolitik wie der Teufel das Weihwasser? Darüber spricht Klaus-Rüdiger Mai mit Sahra Wagenknecht.<br /><br /><br /><br />

„Die Freiheit der Bürger wird eingeschränkt, ja gefährdet“, sagt der Investor und Finanzwissenschaftler Prof. Max Otte. Er spricht von einer politischen Elite und einer Finanzelite, die ein Interesse daran hat, die Menschen zu überwachen und zu leiten. Das geschieht weltweit. Digitales Geld hinterlässt Spuren, gibt Hinweise auf das Persönliche, ja das Politische des Einzelnen. Wenn Geld hauptsächlich und immer mehr digital ausgegeben, überwiesen und verwaltet wird, dann kann es auch „abgeschaltet“ werden. Dann ist es für den Sparer, den Investor nicht mehr verfügbar. „Rettet unser Bargeld“, fordert Max Otte in seinem neuen Buch. Er erklärt, welc...

Familienunternehmen zeichnen sich durch eine besondere Resilienz aus: Diese beschreibt der Familienunternehmensforscher Prof. Heiko Kleve in seinem neuen Buch „Die Kraft der Generationen“. Im Zentrum steht die sogenannte Treuhändermentalität – die Haltung, Unternehmensanteile nicht zu besitzen, sondern für künftige Generationen zu hüten und weiterzugeben. Dabei betont Kleve die zentrale Rolle von Werten wie Bescheidenheit, Empathie und langfristiges Denken, die von Generation zu Generation vermittelt werden müssen, und zeigt auf, wie der Staat durch Erbschaftsteuer, hohe Regulierung und fehlende moralische Anerkennung des Unternehmertums dieses Modell gefährdet.<br /><br /><br /><br />

Kleine, inhabergeführte Restaurants sind heute die Abwechslung unter all den Systemgastronomen. Im Haithabu-Restaurant in Timmendorfer Strand betreibt Tina Merz seit über zwanzig Jahren eine Form von Selbstausbeutung, von riskantem Unternehmertum. Dabei ist sie fröhlich und selbstbewusst. Die Bürokratie setzt ihr zu, die Kontrollen, das staatliche Misstrauen auf vielen Ebenen. Das Finanzamt hält Kleingastronomen für Steuerhinterzieher, die Politik fordert Kassensysteme, die ein Vermögen kosten und den Laden kontrollieren. Die Politik senkt scheinbar unternehmerfreundlich die Mehrwertsteuer, doch die übrigen steigenden Kosten vernichten diese Steuersenkung.

Joana Cotar spricht über ihr neues Buch „Inside Bundestag: Wie ich in acht Jahren im Zentrum der Macht das Vertrauen in unsere Demokratie verlor“. Im Gespräch wird deutlich, wie der Staat zum Selbstbedienungsladen der Parteien geworden ist, wie der Bundestag Geld verschwendet und mit welcher Doppelmoral in der Corona-Zeit Partys im Bundestag gefeiert wurden. Schließlich geht es um die Frage, ob und wie dieses System noch zu retten ist.

Bundeskanzler Merz schließt eine Mehrwertsteuererhöhung nicht mehr aus, Finanzminister Klingbeil will sich als Reformer darstellen, doch er hat kein schlüssiges Konzept, und seine „Reformen“ sagen nichts anderes aus als „ich will mehr Geld haben“. Zu riesigen Löchern führt die Klimaplanwirtschaft, die Finanzierung von allem Möglichen und Unmöglichen auf der Welt und ein Sozialsystem, das aus dem Ruder läuft. Offensichtlich ist in der SPD Panik ausgebrochen. Unser Gast Heiner Flassbeck war von 1998 bis 1999 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und von 2003 bis 2012 Chefvolkswirt bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung in Gen